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Massage

  • Jeder nicht operierte Fuß bekommt zu Beginn jeder Behandlungseinheit eine zumindest kurze, in Zusammenhang mit der physiotherapeutischen Zielsetzung stehende Massage. Dadurch werden verspannte Fußmuskeln weich gemacht, eingeschränkte Gelenke im Fuß beweglicher. Zusätzlich hat die Massage durch das Angreifen und das passive Bewegen den Effekt, die Rezeptoren zu „wecken“, kann der Fuß also besser wahrgenommen werden. Dies alles dient der optimalen Vorbereitung, um mit dem Fuß aktiv zu arbeiten. Die Fußmuskeln können die Aufträge des Gehirns besser empfangen, und diese können besser umgesetzt werden. Klassiche Massage kann auch ohne nachfolgende Physiotherapie in Anspruch genommen werden.

Physiotherapie-Einzelbehandlungen

  • Herausfinden von Ursachen und Defiziten:

    Durch die Haltungs- und Bewegungsanalyse werden die Gründe für die Beschwerden ersichtlich, Defizite zeigen sich, Ursachen werden erkennbar.
  • Gemeinsames Erarbeiten der notwendigen therapeutischen Schritte:

    Sind die Ursachen erkannt, beginnt man den Therapieplan zu erarbeiten. Meist besteht die Physiotherapie aus passiven (Physiotherapeut arbeitet am Fuß) und aktiven Teilen (Patient arbeitet mit seinem Fuß).
    Dies können sein: Kräftigen zu schwacher muskulärer Strukturen, Aufdehnen verkürzter Sehnen, Stabilisationsübungen, Erlernen von koordinativem Zusammenspiel verschiedener Strukturen für bestimmte Bewegungsabläufe…
  • Verbesserung der Fußfunktionen:

    Da der Fuß sehr viel Zeit in Schuhen verbringt, und er auch beim Barfuß-Gehen auf ebenem Boden wenig Reize bekommt, ziehen sich Fußmuskeln zurück und werden schwächer. Die optimale Geharbeit des Fußes kann nicht mehr stattfinden.
    Werden diese verloren gegangenen oder abgeschwächten Fußfunktionen wieder erlernt, kann der Fuß wieder besser arbeiten, werden die Gelenke richtig belastet. Somit können Schädigungen an Körperstrukturen verhindert werden.
  • Erlerntes in Zusammenhang mit restlichem Körper bringen:

    Der Bewegungsapparat des Körpers ist ein in sich geschlossenes System. Alles steht in Wechselwirkung zueinander. Stehen Sie nicht gut auf Ihren Füßen, kann sich der gesamte Körper nicht richtig einrichten. Knie, Hüften, Becken und Wirbelsäule sind in ihren Einstellungen und Möglichkeiten von den Füßen abhängig. Symptome und Schmerzen können also an ganz anderer Stelle auftreten, obwohl die Ursache im Fuß zu finden ist. Füße bilden die Basis!
    Sind Ihre Fußgelenke gut eingestellt, ist die Belastungsverteilung optimiert, können sich alle anderen Strukturen darüber auch besser ein- und aufrichten! Mit gesunden Füßen schaffen Sie eine wichtige Voraussetzung für einen gesunden Körper!
    Sollte die Ursache nicht ersichtlich sein, bietet sich die Möglichkeit der Microkinesitherapie an. Bei dieser Behandlungsform können über sehr sanfte taktile Diagnostikgriffe auch weit zurückliegende Verletzungen unterschiedlichster Art (physikalisch, toxisch, psychisch) erkannt und behandelt werden.
    Mehr Information zur Microkinesitherapie finden Sie unter “Was wir tun”.
  • Optimierung des Gangbildes:

    Der aufrechte Gang des Menschen ist ein zentrales Thema unserer Arbeit. Wir gehen viel Zeit in unserem Leben. Es ist also sehr wichtig, den Gangablauf möglichst ökonomisch zu gestalten. Koordiniertes Gehen bedingt eine gesunde Belastung der Füße. Ziel für die Füße sind dabei federnde Elastizität sowie die Möglichkeit kraftvoller Stabilität. Das richtige Gehen ist ein koordinativ anspruchsvoller, dynamischer Prozess, der durch funktionierende Füße immer an Qualität gewinnt.
  • Gezielte Integration in Alltag und Sport:

    Teil der Therapie ist immer die Umsetzung des Gelernten in den Alltag. Ziel ist es, das neue Bewegen in das Leben zu integrieren. Nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ ist das, was wir oft tun, von besonderer Relevanz für unseren Körper. Tun wir es unkoordiniert und fehlbelastet, könnte es sich irgendwann als Schmerz oder Symptom bemerkbar machen. Tun wir es in korrekter Ausführung, wird es sich positiv auswirken.
    Sich oft wiederholende Abläufe –wie sie auch bei den jeweiligen Sportarten stattfinden- müssen also in der Therapie besondere Beachtung finden. Ökonomisierte Bewegung im Sport bringt immer auch Leistungssteigerung.
  • Dreidimensionale manuelle Fußtherapie bei kindlichen Fußfehlstellungen:

    Fußfehlstellungen bei Babies und Kindern erfordert spezifisches therapeutisches Vorgehen. Die dreidimensionale manuelle Fußtherapie besteht aus speziellen Mobilisationsgriffen und teilweiser Anwendung von Fußbandagen. Die Bewegungsentwicklung des Säuglings bzw. des Kindes wird in besonderem Maße berücksichtigt.

Hilfsmittel/Mappen

  • Jeder Patient bekommt eine Mappe mit einem Informationsblatt und einer individuellen Zusammenstellung an Übungsblättern.